Project Description

KADAVAR

Tourdates
Datum Stadt Location Land Ticket
19/11/19 Straßburg La Laiterie FR Buy Tickets
20/11/19 Wiesbaden Schlachthof DE Buy Tickets
21/11/19 Nürnberg Hirsch DE Buy Tickets
22/11/19 München Backstage Werk DE Buy Tickets
23/11/19 Wien Arena AT Buy Tickets
24/11/19 Dresden Beatpol DE Buy Tickets
25/11/19 Brussels Orangiere at Botanique BE Buy Tickets
27/11/19 Stuttgart LKA Longhorn DE Buy Tickets
28/11/19 Köln Essigfabrik DE Buy Tickets
29/11/19 Hamburg Große Freiheit 36 DE Buy Tickets
30/11/19 Berlin Columbia Halle DE Buy Tickets
17/01/20 Tokyio Shibuya Garret JP Buy Tickets
18/01/20 Tokyio Shibuya Garret JP Buy Tickets
08/02/20 St. Petersburg Mod RU Buy Tickets
09/02/20 Moscow Glastonberry RU Buy Tickets

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Festivals
Datum Stadt Location Land Ticket
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“Graut Liebchen auch? …Der Mond scheint hell!
Hurra! Die Toten reiten schnell!”

Wer erinnert sich noch an die letzte Szene in „Tanz der Vampire“? Die mit dem dösenden Professor Abronsius in der Kutsche, der nicht weiß, was er aus dem Osten mit sich nach Hause schleppt? 50 Jahre später taten Kadavar genau dasselbe. Sie reisten nach Osten – und brachten etwas mit sich zurück: Eine zu Doom Rock gewordene Schauergeschichte. Mit einer unerwartet dämonischen Kehrtwende fördert Europas fleißigste Rock-Band ihre finsteren und makabren Wurzeln zutage – und definiert ihre originäre Schöpfung aus Retro-Rock, Doom und Proto-Metal ein für allemal.

Sehr passend mit „For The Dead Travel Fast“ betitelt (und einem Gedicht des deutschen Schauerliteraten Gottfried August Bürger entlehnt), nimmt Kadavars unheilschwangeres fünftes Album mit auf eine Reise ins Reich der Toten, auf eine Expedition in die schattigsten Ecken unserer Seele. Eine bleischwere, schleppende, pulsierende Allmacht aus Gitarre, Bass und Schlagzeug, heimgesucht von geisterhaften Synthies und einem brütenden Narrativ im besten Sinne eines viktorianischen Totenkults: Das hier ist die pechschwarze Reinkarnation Kadavars! „Alte Horror-Soundtracks und Werner Herzogs ‚Dracula‘ hatten großen Einfluss auf dieses Album“, bekennt Drum-Berserker Tiger. Man stelle sich irgendwas zwischen Hawkwind und der Melodik alter Pink Floyd vor, andersweltlich gesungen von Lupus, dessen Gesang direkt aus dem Grab zu uns herüber zu wehen scheint.

Der geriet vor einiger Zeit in den Bann des italienischen Vintage-Horrors, insbesondere des Films „Suspiria“ und seines Soundtracks aus der Feder des Kult-Acts Goblin. „Meine erste Idee für dieses Album war dann auch ein Synthie-Horror-Soundtrack im Stile der großen Goblin“, sagt Lupus. „Ich kratzte mein Erspartes zusammen, kaufte mir drei alte Synthesizer und machte mich an die Arbeit. Ich wollte natürlich auch die Band damit anstecken. Doch irgendwie wollte die lieber eine Rock-Platte und keine Synthesizer-Platte machen“, lacht er. Immerhin: das geisterhafte Synthie-Echo dieses Albums wandert immer noch seufzend durch die Stücke wie ein Hausgeist.

Nach ihrer einmaligen und befreienden Show im Berliner Heimathafen im Februar 2019, bei der sie das erste Mal von einem vierköpfigen Ensemble namens The Cosmic Riders Of The Black Sun unterstützt wurden (und die dem Album als Bonus-DVD beiliegt), machten sich Kadavar an die Arbeit zu einem neuen Album. Sie spielten und jammten, bis aus dem Nichts dieses bösartige und bedrohliche Riff auftauchte, das später zur intensiven Nummer „Evil Forces“ wurde. „Auf einmal war die Gänsehaut da und wir wussten, dass wir da etwas auf der Spur waren“, so Tiger. In diesem Moment beschlossen sie, die Dunkelheit, die sie in den letzten Jahren erfolgreich auf Abstand gehalten hatten, ganz bewusst zu umarmen. Zusätzlich befeuert und ermutigt von ihrer erleuchtenden Heimathafen-Show und inspiriert von den Mächten der Dunkelheit höchstpersönlich, reiste das Trio nach Transsylvanien. „Transsylvanien macht etwas mit dir“, meint Tiger. „Es liegt ein Zauber in der Luft. Die schneebedeckten Felder, die dunklen Wälder, die Spukgeschichten… wir saugten alles auf und machten Musik daraus.“ Der Trip nach Draculaland war auch eine Reise in die eigene Vergangenheit: Ihre erste richtige Tour führte sie durch weite Teile Osteuropas. „Es war schön, wieder in diesen Groove zu kommen.“

Wie das Album-Cover, aufgenommen vor Draculas Hausburg Bran, ist auch das gesamte Album tief in Aberglauben, rumänische Folklore und die mysteriösen Irrwege unserer Psyche getaucht. „Das Böse ist eben reizvoll“, grinst Lupus und wird von Tiger ergänzt: „Die Platte ist eine Warnung davor, sich mit den dunklen Mächten einzulassen – und zeigt zugleich den Reiz, eben das zu tun.“ Diese dunklen Mächte haben natürlich viele Gesichter: toxische Beziehungen, von denen man weiß, dass sie einem nicht gut tun, Rauschmittel, Grenzerfahrungen. „Man möchte dem Tod näher kommen und sucht diese Erfahrungen ganz bewusst“, so Tiger. „Deshalb sind Horrorfilme ja so erfolgreich.“

Fünf Alben tief in ihrer steilen Karriere entscheiden sich Christoph „Lupus“ Lindemann (Gesang, Gitarre, Synthesizer), Christoph „Tiger“ Bartelt (Schlagzeug) und Simon „Dragon“ Bouteloup (Bass) also dazu, sich zu öffnen. Dorthin zu gehen, wo sie noch nie waren – und dabei dennoch ihre Wurzeln wiederzufinden. „Das hier ist eine Platte mit Konzept, mit längeren, ausgefeilteren Songs, die auch ohne ausufernde Jams auskommen und normale Songstrukturen gerne mal außer Acht lassen. Und so etwas funktioniert erst jetzt, weil wir uns so gut kennen und wissen, was wir können. Früher wären solche Songs nicht möglich gewesen“, umschreibt Lupus. Kollege Tiger nickt: „Ich habe das Gefühl, dass wir einerseits etwas ganz Neues gemacht und andererseits die Core-DNA von Kadavar wiederentdeckt haben.“ Er lächelt: „Fühlt sich verdammt gut an.“

Klingt auch verdammt gut. Aber das sollte mittlerweile ein alter Hut sein. Gegründet 2010 in Berlin, brauchte das Trio gerade mal ein paar wenige Jahre, um die Welt zu erobern und sich zu den Anführern des Vintage-Rudels hochzurocken. Nicht, indem sie alte Formeln wiederkäuten. Sondern Kraft ihres Arbeiterklasse-Ethos und ihres konstanten Bedürfnisses, sich von allen Lehrbuchregeln loszusagen. Mit ihrer Melange aus Retro-Rock, okkulter Bildsprache, Doom und einer antiken Patina veröffentlichten sie vier Alben in fünf Jahren, tourten mit ihrer lysergisch-entfesselten Show pausenlos rund um die Welt, spielten auf den größten Festivals und teilten sich die Bühne mit den Scorpions oder Ozzy Osbourne. Geht nicht, gibt‘s nicht.

Dann, 2017, wagten sie ihre bislang größte Unternehmung: Sie wandelten eine alte Industriehalle im Berliner Brennpunkt-Bezirk Neukölln in ihre ureigene Vision einer Home Base um, in ein kreatives Refugium, das perfekte Studio. „Das Studio ist längst essentiell für die Band“, erklärt Toningenieur Tiger, der das Album aufgenommen und gemischt hat. Er erzählt, dass er neben seinem Ersparten sogar noch einen Kredit aufgenommen und in diesem Studio versenkt hat, um sich und der Band jeden Vintage-Wunsch zu erfüllen. „Alles, was ich habe, steckt jetzt in diesem Studio. Und Junge, ist es schön geworden!“ Man könnte fast meinen, dass er über seine eigene Tochter spricht (auf die er mindestens ebenso stolz ist!), doch natürlich ist auch diese Band sein Leben. Kadavar sind viel eher ein atmendes Wesen mit einer Seele als eine Sache, mit der man seine Wochenenden verbringt – ein weltweites Phänomen, eine Bruderschaft, die stetig ihren hohen Ambitionen hinterherjagt und sich ihre geheimen Vintage-Fieberträume erfüllt. Authentisch, frei und wahrhaftig. Ohne Widerrede!

Aufgenommen im Mai 2019, ist „For The Dead Travel Fast“ Kadavars persönlicher Totenkult – ein Album, zur selben Zeit unheimlich und voller roher Energie. Wie sagen sie so gern in „Suspiria“? Genau, „Magie ist überall.“ Und während das in gewisser Weise durchaus wahr ist, findet man sie auf keinem Rock-Album konzentrierter als auf „For The Dead Travel Fast“.

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